Druckwasserstoffangriff


Druckwasserstoffangriff
Druckwasserstoffangriff,
 
Schädigung unlegierter Stähle durch Wasserstoff bei höheren Temperaturen (ab etwa 220 ºC) und Drücken (ab etwa 15 bar), die besonders in der chemischen Technik (z. B. Hydrierungen, Ammoniaksynthese) beachtet werden muss. Der Druckwasserstoffangriff beruht auf einer Reaktion des Wasserstoffs mit dem Kohlenstoff des Stahls zu Methan. Die Beständigkeit von Stählen gegenüber Druckwasserstoffangriffen wird durch Molybdän-, Wolfram- und Chromzusätze verbessert.

Universal-Lexikon. 2012.